Allee der Kosmonauten Haus C | Berlin

Haus C in Berlin Marzahn

Durch den Neubau der Gebäude wird das Quartier „Allee der Kosmonauten / Marzahner Chaussee / Marler Weg“ neu bebaut und geordnet, zwei bestehende Gebäude bleiben erhalten und sind nicht Teil dieser Baumaßnahme.

 

Galerie

PROJEKTBESCHREIBUNG

1. Vorbemerkungen

Der Bauherr beabsichtigt, eine Wohnbebauung mit 7 Gebäuden und ca. 51.000 m² Wohn-/Nutzfläche an der Allee der Kosmonauten in Berlin zu realisieren. Die künftige Bebauung besteht aus den Gebäuden A, B, C, D1, D2, D3 und D4.
Durch den Neubau der Gebäude wird das Quartier „Allee der Kosmonauten/Marzahner Chaussee/Marler Weg“ neu bebaut und geordnet, 2 bestehende Gebäude bleiben erhalten und sind nicht Teil dieser Baumaßnahme.
Das Gebäude B ist bereits hergestellt, das Gebäude A ist im Bau. Eine unterirdische Fernwärmeleitung im Bereich des Gebäudes B wurde erhalten und in das Untergeschoss des Gebäudes integriert.
Das Gebäude C ist als übliches Wohngebäude geplant. Das Gebäude wird mit einem Erdgeschoss und sieben Obergeschossen errichtet.
Die maximale Höhe des Gebäudes C wird bei ca. 26 m über Gelände liegen. Es wird in konventioneller Bauweise als Massiv-Konstruktion mit aussteifenden Wandscheiben geplant. Alle tragenden Wände werden in Mauerwerk oder Stahlbeton ausgeführt, alle nichttragenden Wände in Ständerwerk. Glaswände sind nicht geplant.

Es handelt sich hier um eine Mischkonstruktion mit Mauerwerks-Außenwänden und innen überwiegend Stützen.

Die tragenden Mauerwerkswände werden in Kalksand-Planziegelbauweise ausgeführt, hierbei werden alle Wände als Vollsteine in Mauerwerksgüte 20/DM ausgeführt.
Die tragenden Stahlbetonwände werden in Ortbeton- oder Halbfertigteilbauweise ausgeführt, die Betongüten werden entsprechend der Beanspruchung geplant.

Die Decken werden als Stahlbetondecken geplant, hierbei wird die Ausführung von Filigrandecken, die auf der Baustelle zum fertigen Querschnitt ergänzt werden, angestrebt.

Das Gebäude wird flach auf einer Sohlplatte gegründet. Bedingt durch shlechten Baugrund ist ein Bodenaustausch gemäß Angabe des Baugrundgutachters erforderlich, hierzu ist eine Baugrube zu planen.
Trotz des Bodenaustausches ist mit hohen Setzungen in der Größenordnung von ca. 3-5cm zu rechnen, entsprechend ist die gesamte Planung auszurichten.
Zur Vermeidung von hohen Setzungen sieht das Baugrundgutachten eine Tiefgründung vor, die jedoch erhebliche Mehrkosten verursacht.
Welche Gründungs-Variante geplant werden soll, ist noch durch den AG zu entscheiden.

Grundsätzlich sollen die Stützen, Wandscheiben und Aufzugskerne bis auf die Gründung durchlaufen. Vereinzelt sind Abfangungen aufgrund der Nutzung im Erdgeschoss erforderlich, hier werden Balken vorgesehen, die die lichte Höhe einschränken.

Die Nutzung des Gebäudes ist wie folgt geplant:
EG: Wohnen-Technik,
1.- 7.OG: Wohnen