Schadowstr. 2 | Berlin

Wohnen und Arbeiten zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor

Bei dem Gebäude handelt es sich um ein Wohn-Geschäftshaus mit einem Untergeschoss, einem Erdgeschoss und sechs Obergeschossen.

 

Schadowstr. 2 | Berlin (2)

Galerie

PROJEKTBESCHREIBUNG

1.1 Allgemeine Projektbeschreibung

Das Grundstück in Berlin wird komplett beräumt. Ein Baugrundgutachten liegt vor.

Bei dem geplanten Gebäude handelt es sich um ein Wohn-Geschäftshaus mit einem Untergeschoss, einem Erdgeschoss und sechs Obergeschossen. Die maximale Höhe des Gebäudes liegt bei ca. 27,0m über Gelände.

Das Gebäude wird über die Geschosse gestaffelt geplant, im 5.OG und im 4.OG vergrößert sich der Grundriss.

Das Grundstück wird im Kellergeschoss vollständig überbaut, sodass der notwendige Baugrubenverbau außerhalb des Grundstücks angeordnet werden muss.

Die Fassaden werden im Allgemeinen als vorgehängte Massivfassade (Stahlbetonfertigteile) mit hohem Glasanteil vorgesehen.

Das Gebäude wird in Massivbauweise, als Stahlbeton-Wandscheibenkonstruktion, mit aussteifendem Aufzugs/Treppenhauskern errichtet. Alle Stahlbetondecken werden i.A. als Flachdecken ausgeführt. Diese lagern auf Stahlbetonwänden, Mauerwerkswänden und Stahlbetonstützen auf. Alle tragenden Wände und Stützen werden in Stahlbeton oder Mauerwerk ausgeführt. Nichttragende Wände werden in Gipskarton-Ständerwerk und aus Kalksandsteinmauerwerk geplant.
Für die Gipskartonwände sind gleitende Anschlüsse vorzusehen.

Das Gebäude wird auf Pfählen tief gegründet. Auf den Pfählen wird eine Bodenplatte hergestellt. Diese Platte wird zusammen mit den Außenwänden im Kellergeschoss als „Weiße Wanne“ ausgebildet. Es wird davon ausgegangen, dass das UG des Gebäudes gemäß Nutzungsklasse „A*“ zu planen ist. Die weiteren Anforderungen daraus an die Haustechnik und Werkplanung des Objektplaners sind zu beachten. Ohne Zusatzmaßnahmen ist eine Weiße Wanne allein nämlich nicht in der Lage, die Anforderung gemäß Nutzungsklasse „A*“ zu erfüllen. So ist z.B. eine Entfeuchtung/Klimatisierung des durchdiffundierenden Wasserdampfes durch die Haustechnik vorzusehen.
Außerdem sind mit dem Bauphysiker die Boden- und Wandaufbauten zu planen.

1.2 Tragwerk

1.2.1 Allgemeines
Das gesamte Bauwerk wird als Schotten-Konstruktion in konventioneller Massivbauweise in Ortbeton, eventuell teilweise mit Halbfertigteilwänden und/oder -Decken und Mauerwerk hergestellt.
Die Stahlbetondecken werden als Massivdecken geplant. In einigen Bereichen der Decken und der Bodenplatte sind Dübelleisten notwendig. Die Stützen sind als Stahlbetonstützen und die Wände als Stahlbetonwände oder Stahlbeton-Wandschotten oder Mauerwerkswände geplant. Tragende Stahlbetonwände werden in Ortbetonbauweise mit einer Stärke von 20/24/30cm ausgeführt. Tragende Mauerwerkswände werden aus Kalksandstein mit einer Stärke von 17,5/24cm geplant. Die erdseitigen Außenwände im Untergeschoss werden aus WU Stahlbeton erstellt mit d = 30 cm. Das Gebäude wird auf einer Sohlplatte mit d = 80 cm gegründet. Die Sohlplatte wird zusammen mit den Außenwänden im Kellergeschoss als „Weiße Wanne“ ausgebildet.
Bei der Betonage der Stahlbetonbauteile sind langsam erhärtende Betone zu verwenden.